28.06.2021

Der Hafen von Yantian hat wieder offen - Folgen und Lösungsansätze

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Der Hafen von Yantian hat seinen Betrieb vergangene Woche wieder vollständig aufgenommen. Der viertgrößte Containerhafen der Welt war nach einem Covid-Ausbruch Ende Mai teilweise geschlossen worden.

Welche Bedeutung hat die Wiedereröffnung für Unternehmen?

Die Nachwirkungen werden noch länger zu spüren sein

Im Jahr 2020 hat der Hafen von Yantian etwa 13,3 Millionen TEU umgeschlagen - durchschnittlich 36.400 TEU pro Tag. Laut Schätzungen von Flexport sind von der Schließung derzeit ca. 700.000 TEU betroffen.

Die Nachwirkungen werden vermutlich noch weit in die nächsten Monate hinein zu spüren sein. Auf kurze Sicht ist damit zu rechnen, dass es mehrere Wochen dauern wird, den aktuellen Rückstau abzubauen.

Zum Vergleich: Bei der Blockade des Suezkanals Ende März waren etwa 330.000 TEU direkt betroffen. Die Anzahl indirekt betroffener Container ist jedoch weitaus höher - wenn diejenigen Schiffe mit eingerechnet werden, die um das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet wurden.

Erst jetzt - etwa drei Monate später - zeigt sich eine allmähliche Entlastung dieses Rückstaus.

Überlastungen und Rückstaus in Häfen - was können Sie tun?

Die Folgen und Verzögerungen der teilweisen Schließung des Hafens werden sich aller Voraussicht nach auch auf die Verschiffung von Weihnachtsware auswirken. Um Engpässe bestmöglich zu vermeiden, sollten Unternehmen daher rechtzeitig reagieren.

„Es ist nicht zu früh, um sich jetzt schon Kapazitäten für die Verschiffung von Black Friday oder Weihnachtsware zu sichern“, empfiehlt Flexport Senior Trade Lane Manager Nathan Strang. „Informieren Sie Ihren Spediteur rechtzeitig über Ihre Pläne, damit sowohl Kapazitäten für den Transport per Schiff als auch per Lkw arrangiert werden können.“

Zusätzlich zu Buchungen weit vor dem Cargo Ready Date empfiehlt Flexport weitere Best Practices für den Umgang mit Überlastungen, Verzögerungen und unerwarteten Ereignissen:

  • Teilen Sie Ihre Sendungen in kleinere Mengen auf, um zumindest einen Teil Ihrer Waren zu verschiffen.
  • Erkundigen Sie sich nach LCL- oder Buyers Consolidation-Services.
  • Vermeiden Sie eine Verschiebung des Cargo Ready Dates oder der geplanten Schiffsabfahrt, um Verspätungen möglichst zu vermeiden.
  • Teilen Sie Ihrem Speditionspartner mit, welche Sendungen mit Vorrang verschifft werden müssen.

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