01.06.2021

Sind emissionsfreie Transporte möglich? Der Weg zur Klimaneutralität

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Die Auswirkungen der Logistik auf die Umwelt sind erheblich - sie bieten Ihrem Unternehmen aber womöglich auch große Chancen, zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen.

Die Nettoemissionen Ihrer Transporte auf null zu senken ist möglich. Und das ist nicht nur aus Klimaschutzgründen sinnvoll, sondern auch aus wirtschaftlicher Perspektive.

Worum geht es bei Netto-Null-Emissionen?

Netto-Null ist mehr als nur ein neues Schlagwort aus dem Bereich der Nachhaltigkeit, es ist auch ein wichtiges Thema im Kampf gegen den Klimawandel. Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen, muss die Menschheit den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren und die verursachten Emissionen aus der Atmosphäre entfernen.

Unternehmen haben in diesem Zusammenhang widersprüchliche Interessen: einerseits ist ein schneller und zuverlässiger Warentransport essentiell für ihr Geschäft. Andererseits sind komplett CO2-freie Transporte noch nicht möglich.

Viele Unternehmen ergreifen bereits Maßnahmen, um negative Einflüsse auf die Umwelt zu verringern. Laut einem bericht der GreenBiz Group, einer Organisation die sich für den Klimaschutz engagiert, hat sich die Anzahl an Unternehmen, die sich einem Netto-Null-Ziel verpflichtet haben, in der Zeit von 2019 bis 2020 verdreifacht. Einige prüfen alle Prozesse innerhalb ihres Betriebs, um diese mit erneuerbaren Energien oder nachhaltigeren Materialien nachhaltiger zu gestalten.

Für Unternehmen, die auf Logistikdienstleistungen angewiesen sind, sind es allerdings die Transportemissionen, die reduziert und neutralisiert werden müssen.

Netto-Null erreichen - diese Möglichkeiten haben Sie

Das Team von Flexport.org, welches sich bei Flexport für soziale Projekte und Nachhaltigkeit einsetzt, hat drei entscheidende Schritte ermittelt, um Netto-Null-Transportemissionen erreichen zu können.

  • Berechnen Sie Ihre CO2-Bilanz. Flexport Kunden können bei jedem Angebot und jeder Sendung in Echtzeit auf Daten zur CO2-Bilanz und entsprechende Analysen zugreifen. Bei Sendungen, die nicht über Flexport abgewickelt werden, lassen sich die jeweiligen Emissionen mithilfe unseres kostenlosen Emissionsrechners berechnen. Kontaktieren Sie Flexport.org, um sich anzumelden und CSV-Berichte zur Analyse hochzuladen.
  • Erstellen Sie einen Plan. Jedes Unternehmen ist anders. Prüfen Sie daher, welche Schritte in Ihrem Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig möglich sind. Eine Orientierungshilfe bieten hierfür Informationen und Standards aus der Industrie. Bleiben Sie jedoch flexibel, um Ihre Ziele mit zunehmender Konkretisierung Ihres Plans gegebenenfalls anpassen zu können. Auch mögliche technologische Fortschritte und staatliche Regularien sollten in Ihrer Planung Beachtung finden.
  • Suchen Sie Unterstützung bei Ihrer Unternehmensführung. CErstellen Sie einen Business Case, um Interesse und Zustimmung seitens Kollegen und Führungskräften Ihres Unternehmens zu erhalten. Dies erfordert eine strategische Planung, welche durch jeden Mitarbeiter mit Unterstützung durch einen Partner wie Flexport erfolgen kann.

Planung und Umsetzung

Durch Analyse verschiedener Szenarien für Ihre Transporte können Sie wichtige Schritte in Richtung Netto-Null-Emissionen anstoßen. In der Planungsphase sollten Sie die Transportoptionen mit Ihren geschäftlichen Anforderungen abgleichen.

Flexport kann Sie bei der Entscheidungsfindung mit einer Modellierung von Daten unterstützten. So ergeben sich folgende Möglichkeiten für klimaneutrale Transporte:

Vergleichen Sie die Emissionen verschiedener Routen. Beim Transport von Asien nach Rotterdam im Vergleich zu Hamburg sind die verursachten Emissionen auf dem Seeweg sehr ähnlich. Ist der anschließende Landtransport zum Zielort kürzer, kann dies neben einem reduzierten CO2-Ausstoß auch eine Verkürzung der Transitzeiten sowie direkte Kostenvorteile ermöglichen.

Wechseln Sie den Verkehrsträger. Durch einen Wechsel von Luftfracht auf Seefracht könnten Sie die Emissionen Ihres Transports in einigen Fällen halbieren. Da sich die Transitzeit dadurch jedoch deutlich verlängert, kann es zu Bestandsengpässen kommen. Aus diesem Grund sollte eine Anpassung gegebenenfalls schrittweise erfolgen und die Produktzyklen nach und nach verlängert werden.

Erhöhen Sie die Containerauslastung. Laut Analyse von Flexport im Jahr 2018 wird bei rund zwei Dritteln der Container die volle Kapazität nicht genutzt. Vor allem in Zeiten niedriger Container-Verfügbarkeit gibt es in diesem Bereich deutliches Verbesserungspotenzial. Mit Serviceleistungen wie Buyers Consolidation oder LCL-Transporten werden nicht nur die Transitzeit und Kosten optimiert, sie fördern auch mehr Nachhaltigkeit in der Logistik.

Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen zum Thema Netto-Null-Emissionen unter carbon@flexport.com.

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