Erfolgsstory

Mit Flexport lösten sich für Rensair logistische Herausforderungen trotz Kapazitätsengpässen in Luft auf

In Zahlen

80%

Reduzierung der logistikbezogenen E-Mails

100%

klimaneutraler Transport durch die Umstellung von Luft- auf Seefracht

$125K

US-Dollar Einsparungen bei den Frachtkosten pro Quartal

Mit dem globalen Ausbruch des Coronavirus stieg die Nachfrage nach Luftreinigern von Rensair, wie sie in Krankenhäusern eingesetzt werden, signifikant an - und das zu einer Zeit gravierender Kapazitätsengpässe auf dem globalen Transportmarkt. Um weiterhin Kunden beliefern zu können, benötigte Rensair eine transparente Supply Chain sowie einen proaktiven, lösungsorientierten Speditionspartner. Durch die Zusammenarbeit mit Flexport erhielt Rensair umfassende Transparenz über den Warenbestand, einen vereinfachten Buchungsprozess, zuverlässige Transportabwicklungen sowie Unterstützung auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Überblick

Der Luftreiniger von Rensair wurde vor über 20 Jahren von Henrik Hendriksen entwickelt. Der dänische Ingenieur trug dazu bei, den Standard für saubere Luft zu setzen. Heute führen Henriks Söhne Frederik und Christian Hendriksen die Herstellung und den weltweiten Vertrieb der Technologie fort. Darüber hinaus treiben sie Innovationen im gesamten Produktportfolio von Rensair voran.

Die Wirksamkeit des ursprünglich für dänische Krankenhäuser entwickelten Luftreinigungssystems wurde von unabhängigen Laboren bestätigt, und der Unterschied zu herkömmlichen Luftfiltersystemen ist erheblich. Aufgrund ihrer Krankenhausqualität und der Funktion zum Filtern und Abtöten von Bakterien aus der Luft werden die mobilen Luftreiniger von Rensair inzwischen weltweit eingesetzt – nicht nur von Gesundheitsdiensten wie dem britischen National Health Service (NHS), sondern auch in Unternehmen.

In den letzten zwölf Monaten durchlief Rensair eine entscheidende Wachstumsphase. Mit der zunehmender Ausbreitung von COVID-19 wuchs das Wissen, dass sich der Virus durch die Luft überträgt und so eine große Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Die Luftreinigungstechnologie von Rensair beseitigt 99,97 % der in der Luft vorkommenden Viren und Schadstoffe – auch Coronaviren. Die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens stieg folglich rasant an.

"Besonders schwierig in der Phase war die Zusammenarbeit mit einem anderen Spediteur, als wir ein Produkt innerhalb weniger Tage von China nach Großbritannien befördern mussten. Am Ende dauerte es mehrere Wochen. Das war der Weckruf – uns wurde klar, dass sich etwas ändern musste."

Christian Hendriksen
Mitgründer und Geschäftsführer von Rensair

Die Herausforderung

Der Luftreiniger von Rensair entwickelte sich schnell von einem Nischen- zu einem Massenprodukt. Die immense Nachfrage zu erfüllen und enge Lieferfristen einzuhalten war hingegen keine einfache Aufgabe.

Einige Länder hatten ihre Grenzen geschlossen, sodass das Reisen und der Transport von Gütern erheblich eingeschränkt waren. Als Folge stiegen die Transportkosten, Lieferzeiten verlängerten sich.

Während Rensair vor der Pandemie die Nachfrage auch trotz längerer Lieferzeiten problemlos bedienen konnte, war das Produkt des Unternehmens plötzlich stark nachgefragt. Schulen, Baustellen und andere Bereiche mussten während der Pandemie arbeitsfähig bleiben und gleichzeitig die Sicherheit von Kunden, Schülern, Mitarbeitern und Patienten sicherstellen.

Bisher waren Lieferzeiten kein Problem – nach dem Versand unserer Ware haben wir die Ankunftstermine mit unseren Kunden einfach abgestimmt“, erklärt Christian Hendriksen, Mitgründer und Geschäftsführer von Rensair. „Mit der Pandemie hat sich das komplett geändert. Nun sollen wir Aufträge innerhalb weniger Tage ausführen, manchmal sogar schon am nächsten Tag.“

Klare Abläufe für globale Sendungen

Ghislain Liabeuf, Operations and Logistics Director bei Rensair kam im November 2020 ins Unternehmen, in einer Zeit zunehmender Komplexität. „Die erste Entscheidung, die ich mit Christian getroffen habe, war der Wechsel von Luft- zu Seefracht.”, erinnert sich Liabeuf. “Als wir mit der Produktionsausweitung begannen, war die Situation auf dem internationalen Transportmarkt schlimmer denn je. Wir waren darauf angewiesen, alle unsere Produkte per Luftfracht aus Asien zu transportieren, um sie schnellstmöglich an Kunden liefern zu können. Diese Strategie war extrem teuer und nicht nachhaltig.“

„Besonders schwierig in der Phase war die Zusammenarbeit mit einem anderen Spediteur, als wir ein Produkt innerhalb weniger Tage von China nach Großbritannien befördern mussten“, ergänzt Hendriksen. „Am Ende dauerte es mehrere Wochen. Das war der Weckruf – uns wurde klar, dass sich etwas ändern musste.“

Um die Kundenerwartungen erfüllen und größere Stückzahlen auf dem Seeweg transportieren zu können, benötigte Rensair eine transparente Supply Chain. Flexports Plattform, die auf der Plattform möglichen Datenanalysen sowie die Unterstützung des engagierten Expertenteams ermöglichten es Rensair, einen umfassenden Überblick über alle Sendungen zu erhalten und diese in Echtzeit zu verfolgen - von der Abholung beim Hersteller bis Rückgabe des Leercontainers am Hafen. Durch die erhöhte Transparenz und die Expertise des Flexport Teams kann Rensair heute problemlos wieder zu Luftfracht wechseln, wenn enge Lieferfristen mit einem Transport per Seefracht nicht eingehalten werden können.

Neben dem Umstieg von Luft- auf Seefracht entschied sich Rensair auch frühzeitig dafür, seine Lagerbestände aufzustocken, um die künftige Nachfrage schneller bedienen zu können. Als Resultat stieg nicht nur die Resilienz von Rensairs Supply Chain. Der hohe Lagerbestand gewährte dem Unternehmen auch mehr Flexibilität bei den Lieferzeiten. So war das Unternehmen in der Lage, die Herausforderungen im internationalen Handel, wie beispielsweise die Blockade des Suezkanals, besser zu bewältigen. „Wir wissen jetzt sicher, dass wir in Großbritannien am nächsten Tag und in Kontinentaleuropa innerhalb weniger Tage liefern können“, freut sich Liabeuf. „Die Ware befindet sich in geringerer Entfernung zu den Kunden und ist immer verfügbar.“

"Ich hatte früher bereits mit Flexport zusammengearbeitet und wusste, dass uns die Flexport-Spezialisten proaktiv auf dem Laufenden halten und durch den Prozess leiten."

Ghislain Liabeuf
Operations and Logistics Director bei Rensair

Kommunikation als zentraler Erfolgsfaktor

Rensairs Fertigungspartner sind in Asien ansässig. Vor der Zusammenarbeit mit Flexport gestaltete sich die Kommunikation schwierig.

„Es fehlte eindeutig an Transparenz darüber, wo sich die Luftreiniger gerade befanden“, sagt Hendriksen im Rückblick. „Unsere Spediteure nutzten sehr altmodische Verfahren, sodass ich unzählige E-Mails schreiben und sehr oft telefonieren musste um den zuständigen Mitarbeiter zu erreichen und die benötigten Informationen zu erhalten.“

Seit dem Wechsel zu Flexport steht Rensair ein Expertenteam aus den Bereichen Operations, Zoll und Datenmanagement zur Seite, die bei allen Sendungen jeden einzelnen Transportschritt begleiten, proaktiv Probleme lösen, kontinuierlich Möglichkeiten zur Kostenoptimierung prüfen und sicherstellen, dass alle Produkte so schnell wie möglich Ihren Zielort erreichen.

Durch die Flexport-Plattform hat sich auch die Kommunikation mit dem Zulieferer verbessert. Funktionen wie die Kennzeichnung von Ausnahmen, eine zentrale Kommunikation auf Sendungsebene oder die einfache Verwaltung von Daten und Dokumenten verringern den für die Transportabwicklung üblich hohen Aufwand für E-Mails, Kalkulationstabellen und Telefonate.

„Ich hatte früher bereits mit Flexport zusammengearbeitet und wusste, dass uns die Flexport-Spezialisten proaktiv auf dem Laufenden halten und durch den Prozess leiten“, so Liabeuf. „Auch die Plattform selbst hat unsere früheren Kommunikationsschwierigkeiten reduziert. Jeder Sendung ist nur eine einzige Referenz zugeordnet, sodass ich leicht erkennen kann, welche Dokumente für die rechtzeitige Zollabfertigung erforderlich sind.“

Über die benutzerfreundliche Oberfläche der Flexport-Plattform haben nun alle Beteiligten einen transparenten Einblick in Bestandspositionen – vom Ursprungsort bis zu den Lagern am Zielort. Auch der Buchungsablauf hat sich erheblich vereinfacht. Das Rensair-Team kann strukturierte Prozesse einrichten um Sendungen entsprechend der Cargo Ready Dates rechtzeitig zu buchen, sowie volle Transparenz über die Landed Costs herstellen.

CO2- Ausgleich

Die Umstellung von Luft- auf Seefracht war für Rensair nicht nur aus Kostengründen wichtig. Eine entscheidende Rolle spielte auch die Möglichkeit, die CO2-Bilanz des Unternehmens durch nachhaltigere Transportmethoden zu verbessern.

„Unser Geschäft basiert auf der Bereitstellung sauberer Luft für alle, daher wollen wir auch im weiteren Sinne so viel wie möglich zur Lösung der globalen Klimakrise beitragen”, erläutert Hendriksen.

„Wir haben uns dafür ehrgeizige Ziele gesetzt: dazu gehört auch unser Versprechen, in naher Zukunft auf allen Ebenen klimaneutral zu werden. Die Möglichkeit, unsere Waren auf dem Seeweg zu transportieren und dabei den Kohlenstoffausstoß zu kompensieren, ist ein wichtiger Vorteil für uns.“

Über Flexport.org kann Rensair bis zu 100 % der CO2-Emissionen von Transporten durch eine kleine Spende pro Sendung kompensieren. Damit hat das Unternehmen eine kostengünstige, einfache und sehr wirkungsvolle Möglichkeit, neben seinen geschäftlichen Zielen auch die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

"Eine transparente Supply Chain in Verbindung mit einer zuverlässigen Abwicklung – diese Kombination gibt uns die Sicherheit, mit Innovationen durch die Krise zu kommen."

Christian Hendriksen
Mitgründer und Geschäftsführer von Rensair

Rensairs Zukunftspläne

„Eine transparente Supply Chain in Verbindung mit einer zuverlässigen Abwicklung – diese Kombination gibt uns die Sicherheit, mit Innovationen durch die Krise zu kommen“, merkt Hendriksen an.

„Wir überlegen unter anderem, einen Teil der Fertigung näher zu unseren Endkunden zu verlagern, uns bei der Beschaffung stärker auf lokal verfügbare Produkte zu konzentrieren und mehr auf einzelne Komponenten als auf fertig montierte Produkte zu setzen. Außerdem werden wir unsere Produktpalette weiter ausbauen und neue Anwendungsmöglichkeiten für unsere Technologie untersuchen. All das wäre ohne den praxisorientierten Ansatz und die umfassende strategische Beratung von Flexport nicht möglich.“

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