29.01.2020

Die Schnittstelle zwischen gefährlichen Gütern und Transportversicherung verstehen

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Was haben ätherische Öle, E-Zigaretten, Handy-Schutzhüllen und falsche Wimpern gemeinsam? Ob Sie es glauben oder nicht – diese Produkte können als gefährliche Güter eingestuft werden.

Bei Chemikalien, entzündlichen Aerosolen, Gefahrgütern und radioaktiven Stoffen ist es offensichtlich, grundsätzlich kann aber jeder Stoff oder Gegenstand, der Personen, Eigentum oder die Umwelt schädigen kann, als gefährlich eingestuft werden. Einige Produkte können auf dem einen Transportweg völlig sicher sein, auf einem anderen dagegen nicht. Lithium-Akkus für Handys gelten beispielsweise beim Transport auf dem Seeweg als unbedenklich, als Luftfracht sieht die Sache jedoch anders aus. Falsch deklariert können solche Güter an Bord zur Katastrophe führen. Und für diejenigen, die nicht oder falsch versichert sind, können die Auswirkungen fatal sein.

Tatsächlich kann die Ursache für Frachtschäden bei den meisten Zwischenfällen im Zusammenhang mit gefährlichen Gütern auf Sicherheitslücken in der Verpackung zurückgeführt werden. Da die Haftung von Ocean Carriern bei Beschädigung oder Zerstörung der Frachtgüter rechtlich auf 500 USD pro Container beschränkt ist, bleiben betroffene Unternehmen auf nicht gedeckten Schäden und Verlusten in erheblicher Höhe sitzen.

Auch wenn Sie keine gefährlichen Güter versenden, sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass Sie gut versichert sind. Denken Sie beispielsweise an die Havarie-Grosse. Tritt der Unglücksfall ein und Ladung muss zum Schutz des Schiffes und der Besatzung über Bord geworfen werden, sieht die Havarie-Grosse im Rahmen der Gemeinschaftshaftung vor, dass entstandene Schäden anteilig auf Schiff und Ladung verteilt werden. Das bedeutet, ohne ausreichenden Versicherungsschutz erhalten Sie unter Umständen lange keinen Zugang zu Ihren Gütern, um diese zu begutachten. Hinzu kommt die Haftungsbeschränkung aufseiten des Frachtführers – auch wenn Ihre Frachtgüter den Schaden weder verursacht haben, noch beschädigt sind.

Warum Sie sich im Vorfeld Gedanken über die Versicherung machen sollten

Die Risikominderung durch Versicherungen und die Vorbereitung auf Unvorhersehbares sind beim Gütertransport von A nach B genauso wichtig, wie alle anderen Aspekte. Denn, machen wir uns nichts vor, Unfälle und Havarien passieren. Laut einer aktuellen Studie von Maersk stellten 55 % der zufällig ausgewählten Schiffscontainer eine potenzielle Brandgefahr dar und mehr als zwei Drittel aller Container erreichen die USA mit falsch deklarierten gefährlichen Gütern.

Analog dokumentiert der Bericht des US-Verkehrsministeriums zu gefährlichen Gütern für das Jahr 2018 insgesamt 19.868 Zwischenfälle, 20 Schwerverletzte, 6 Todesopfer und einen Sachschaden von 110 Mio USD.

Eine Versicherung bietet Schutz vor solchen Verlusten durch Unfälle mit gefährlichen Gütern an Bord. Aber nicht alle Versicherungen haben denselben Deckungsumfang. Von besonderer Bedeutung zur Vermeidung der finanziellen Folgen durch verlorene oder beschädigte Frachtgüter ist daher das Wissen darüber, was eine Police abdeckt, beziehungsweise nicht abdeckt.

Zusätzlich müssen die Auswirkungen beschädigter oder verlorener Sendungen auf das Unternehmen berücksichtigt werden. Folgende vier Fragen sollten Sie sich bei der Auswahl der Versicherungspolice stellen:

  1. Wie hoch ist die Deckungssumme Ihrer Havarie-Grosse-Versicherung?
  2. Ist die Geschäftstätigkeit Ihres Unternehmens ohne die Güter oder den Gewinn gesichert, der damit erzielt wird?
  3. Werden Ihre Forderungen zeitnah aufgenommen und reguliert?
  4. Schließt Ihre Police verdeckte Schäden durch gefährliche Güter aus?

Egal, ob Unternehmen gefährliche Güter versenden oder nicht, Vorsichtsmaßnahmen können vor nicht bestimmbaren Verlusten von Waren und den damit einhergehenden Einnahmeausfällen schützen.

Wenn Sie mehr über Transportversicherungen erfahren möchten, melden Sie sich für eine kostenlose Beratung an. Informationen zum sicheren Umgang mit gefährlichen Gütern und zur erforderlichen Dokumentation erhalten Sie in unserem Webinar „Transport gefährlicher Güter: 5 häufige Fehler vermeiden.“ Oder sprechen Sie mit einem unserer Experten.

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