08.02.2021

TAWB Freight Market Outlook

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Die Pandemie hat auch vor bisherigen Konsumgewohnheiten nicht halt gemacht und zu neuen Kaufgewohnheiten, noch nie da gewesenen Nachfragespitzen, aber auch zu neuen Strukturen bei der Nachfrage geführt.

Sie haben Fragen zur aktuellen Situation auf TAWB? Unsere Experten unterstützen Sie gern Kontaktieren Sie uns hier.

Als Folge dieser Nachfrageveränderung kristallisierten sich 4 Herausforderungen besonders heraus

1. Equipment-Engpässe

Nach einem starken vierten Quartal 2020 hat das Jahr mit einer weiterhin hohen Nachfrage auf der Transatlantik-Route begonnen. Das gestiegene Volumen sowie die rasant zunehmende Nachfrage aus Asien haben in ganz Europa zu Container-Engpässen geführt; Leerequipment wurde nach Asien zurücktransportiert, um die Nachfrage zu Raten auf Rekordniveau zu bedienen. Anders als auf den TPEB- und FEWB-Routen, auf welchen die Raten im Vergleich zum Vorjahr um 300-400% (Quelle: Drewry World Container Index) anstiegen, erhöhten sich die Raten auf der TAWB-Route nur um wenige Prozent.

Am dramatischsten zeigen sich die Equipment-Engpässe derzeit in der Türkei, in Deutschland, Italien, Spanien und Portugal - sowohl für Standardcontainer als auch für Kühlcontainer. Manche Reedereien haben aufgrund des Container-Mangels einen temporären Buchungsstopp eingeführt, auch um die Fahrpläne einhalten zu können. Dies betrifft insbesondere Hapag Lloyd in Deutschland und Zentraleuropa sowie MSC auf Routen aus dem Mittelmeerraum zu bestimmten Häfen in die USA und Kanada. Derzeit gehen die Reedereien davon aus, dass sich die Situation bis Ende Februar entspannt und sie den Buchungsstopp im März wieder aufheben können.

2. Congestions in Häfen

Der deutliche Anstieg an verschifften Volumen, Personalmangel in den Häfen und an Bord der Schiffe sowie schlechte Wetterbedingungen haben mehrere Häfen stark überlastet. Der Druck durch Wartezeiten und Produktivitätseinbußen ist besonders hoch in Felixstowe und Southampton sowie Savannah, New York und an der US-Westküste.

3. Kapazitätsmangel

Derzeit ist Laderaum für bis zu 6 Wochen vor ETD ausgebucht. Trotz weiterhin hoher Nachfrage ist keine Ausweitung der Kapazitäten in Aussicht, denn der Chartermarkt für Containerschiffe ist gesättigt.

4. Blank Sailings

Schiffe warten in den Häfen derzeit signifikant länger auf Entladung. Die daraus resultierenden Verzögerungen betragen teilweise mehr als eine Woche. Aufgrund der relativ kurzen Transitzeit auf der Transatlantik-Route, führen diese Verzögerungen zu Blank Sailings - und dadurch zu noch mehr Kapazitätsengpässen.

So können Sie diese Herausforderungen jetzt lösen

  • Stimmen Sie Ihr geplantes Sendungsvolumen und gewünschte Ladetermine mit Ihrem Flexport-Team frühzeitig ab, um rechtzeitig Buchungen platzieren zu können und sich so die benötigten Kapazitäten zu sichern.
  • Je früher Sie buchen, desto eher können Sie sich die Kapazität sichern, die Sie benötigen. Wir empfehlen, Buchungen mindestens 5 Wochen vor Cargo Ready Date zu platzieren.
  • Fragen Sie nach Premium-Optionen für besonders dringende Ware.
  • Erhalten Sie mehr Flexibilität durch Buchungen auf dem Spot-Markt.
  • Eine geringere Anzahl an Containern pro Sendung (1-2 TEU) steigert die Chancen auf frühere Verschiffungsmöglichkeiten.
  • Die Verfügbarkeit von 20-Fuß-Containern ist aktuell größer. Versuchen Sie daher, 40-Fuß-Container möglichst zu vermeiden.
  • Melden Sie sich für unser Freight Market Update an und erhalten Sie wöchentlich Einblicke und Informationen rund um das Thema globaler Handel, Raten-Entwicklungen, Zollbestimmungen und Logistik-Trends – direkt in Ihren Posteingang.

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