13.07.2020

Zwischenstand 2020 – Supply Chain Optimierung: Erkenntnisse aus 2019

Flexport

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Ende 2019 veröffentlichten wir das Whitepaper mit dem Titel „Supply Chain Lessons from 2019“. Darin wurden die Erkenntnisse beleuchtet, die wir im selben Jahr aus Zollkonflikten, dem Brexit, der IMO-Verordnung 2020 und anderen Veränderungen gewonnen hatten. Zu diesem Zeitpunkt konnte natürlich niemand ahnen, dass 2020 noch größere Herausforderungen, und zudem eine globale Pandemie, mit sich bringen würde. Angesichts der Wucht, mit der COVID-19 weltweit für Veränderungen gesorgt hat, mussten viele Unternehmen ihre Lieferketten und Handelsstrategien überdenken, um diese unsichere Zeitspanne überstehen zu können.

Nun, da die erste Hälfte des Jahres hinter uns liegt, ist es an der Zeit, unsere Erkenntnisse aus 2019 zu überprüfen: Haben unsere Schlussfolgerungen auch unter den aktuellen Bedingungen noch Gültigkeit? Der Blick zurück – und nach vorn – zeigt, dass sie es haben. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Erkenntnisse des vergangenen Jahres an die aktuellen Herausforderungen anpassen lassen.

Fünf Lektionen aus 2019, die auch heute noch wichtig sind

#Nr. 1 – Der globale Handel steht vor nie da gewesenen Herausforderungen und Chancen

Obwohl die kommerzielle Nachfrage weltweit allmählich wieder ansteigt und Volkswirtschaften wie Unternehmen sich aus dem Lockdown-Zustand lösen, ist die Zeit nach wie vor von Unsicherheit, Unberechenbarkeit und allgemeinen Komplikationen geprägt. Für inländische und globale Lieferketten bedeutet dies weiterhin neue Herausforderungen und Chancen. Global agierende Unternehmen prüfen angesichts dieser unsicheren Lage, wie belastbar ihre Supply Chains wirklich sind und ergreifen Notfallmaßnahmen.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf Lösungen, die Ihnen Transparenz für Ihre Lieferketten ermöglichen und Zugang zu brauchbaren Datenanalysen und strategischem Fachwissen gewähren. So können Sie sich erfolgreich und zügig an neue Probleme anpassen und Ihr Unternehmen schützen.

#Nr. 2 – Strafzölle, Vorschriften und Kapazitätsengpässe erhöhen die Kosten

Da COVID-19 auch Handelsrouten nicht verschont hat, und Unternehmen im Zuge dessen gezwungen waren nach alternativen Versandarten zu suchen, brachen Kapazitäten ein und Luftfrachtkosten stiegen rasant an. Hinzu kam, dass die meisten Passagierflugzeuge am Boden bleiben und die vorhandenen Kapazitäten in erster Linie für PSA-Transporte genutzt werden mussten. Logistikmanager wurden daher plötzlich mit extrem überhöhten Preisen konfrontiert. Die IMO-Verordnung 2020 hatte zudem bereits Anfang des Jahres zu steigenden Kosten beigetragen: Aufgrund der neuen Bestimmungen mussten nahezu 10% der globalen Containerflotten nachträglich mit Scrubbern ausgestattet werden, die Transportkosten stiegen um 10-15% an.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf Experten, die mit Marktschwankungen von Preisen und Kapazitäten vertraut sind, um Ihre Kosten senken zu können. Auch Transportstrategien, die auf Ihre Geschäftsziele zugeschnitten sind und die Auswirkungen von Zöllen mindern, sollten den Experten geläufig sein.

#Nr. 3 – Agilität und Geschwindigkeit: Entscheidende Faktoren im verschärften Wettbewerb

Die Welt des E-Commerce hat die Kundenerwartungen in puncto Service und Lieferung ganzheitlich verändert. Verbraucher verlangen eine schnellere Lieferung ihrer Bestellungen und haben kaum noch Verständnis dafür, wenn Artikel vergriffen sind. Um konkurrenzfähig zu sein, müssen Unternehmen den Geschäftszyklus von der Fertigung bis zur Lieferung an die Haustür des Kunden maximal beschleunigen. Mit der fortschreitenden Wiederbelebung der Wirtschaft wird der E-Commerce noch wichtiger als je zuvor.

Unsere Empfehlung: Um Ihre Lieferketten an neue Ausgangssituationen anzupassen, sollten Sie sich vordergründig fragen, wie sich Ihre Lagerbestände effektiv und präzise verwalten lassen. Jenes wird angesichts eines immer stärker umkämpften Marktes entscheidend sein, damit Ihr Unternehmen wachsen kann und Kundenzufriedenheit gewährleistet wird.

#Nr. 4 – Klimawandel und Nachhaltigkeit gewinnen an Relevanz

Trotz wirtschaftlicher Ungewissheit haben viele Unternehmen Ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen während der Pandemie noch verstärkt, um den Betrieb nachhaltiger gestalten zu können.

Unsere Empfehlung: Um mit Branchenführern mithalten zu können, die eine positive Klimaschutzagenda verfolgen, informieren Sie sich, wie klimaneutrale Frachttransporte dazu beitragen können, Ihre Emissionswerte zu verbessern. Mit Flexport.org können Sie die CO2-Emissionen für Ihre Transporte berechnen und haben Daten zur Hand, um die mit der Zeit erzielten Verbesserungen nachzuvollziehen. Zusammen mit Carbonfund.org können wir Sie dabei unterstützen, bis zu 100% Ihrer Emissionen auszugleichen.

#Nr. 5 – Digitale Transformation ist jetzt noch wichtiger als je zuvor

Angesichts der globalen Gesundheitskrise wirken sich veränderte Kundenerwartungen, behördliche Vorschriften und ein angespannter Wettbewerb inzwischen deutlich stärker aus. Viele Unternehmen sind in dieser Situation dazu übergegangen, ihre Maßnahmen zur digitalen Transformation zu beschleunigen und mithilfe von Technologie ihre Supply Chain Visibility zu erhöhen.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf Lösungen, die dazu beitragen, vorgelagerte Lieferkettensegmente von Waren in der Produktion oder auf dem Transportweg besser sichtbar zu machen. Verbessern Sie auch die Kommunikation mit Lieferanten, um schnellere und präzisere Kaufentscheidungen treffen zu können. Mit anhaltenden konjunkturellen Einbrüchen durch COVID-19 müssen Unternehmen auch weiterhin in einem fluktuierenden Umfeld agieren.

Unternehmen, die jetzt darauf hinarbeiten, ihre Lieferketten für die Zukunft abzusichern, haben später die beste Ausgangsposition, um aus dem Abschwung heraus durchzustarten. Denn auch wenn COVID-19 in der Geschichte sicherlich beispiellos ist, wird ein gewisses Maß an Volatilität Lieferketten auch zukünftig vor Herausforderungen stellen. Investitionen in die richtige Technologie sind entscheidend, um durch dieses unsichere Fahrwasser zu manövrieren, volle Sichtbarkeit zu ermöglichen und Sendungen (selbst auf SKU-Niveau) auf ihrem Weg um die Welt nachverfolgen und managen zu können.

Falls Sie sich ausführlicher mit den Erkenntnissen befassen und erfahren wollen, wie Sie die Herausforderungen des globalen Handels meistern können, steht Ihnen das Whitepaper zum Download bereit.

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