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Customs complexity is bad enough, but with Brexit looming, there will be even more layers of documentation. Technology and expertise can help streamline the process and ensure accuracy, which can avert delays in shipping.
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13.11.2020

UK-Zollabfertigung ganz einfach- auch nach Ende der Brexit-Übergangsphase

UK-Zollabfertigung ganz einfach- auch nach Ende der Brexit-Übergangsphase

Flexport Editorial Team

Die Brexit-Übergangsphase endet in nur wenigen Wochen. Noch lässt sich der Ausgang der Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien nicht absehen. Inmitten dieser Ungewissheit ist eine Veränderung jedoch sicher: der „UK Global Tariff“ (UKGT) mit zusätzlichen Waren-Klassifizierungscodes, der am 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Voraussichtlich wird sich die Anzahl der Zollerklärungen von derzeit 57 Millionen auf etwa 257 Millionen mehr als vervierfachen.[1] Wenn dieser Fall eintritt, werden Shipper auf beiden Seiten des Ärmelkanals alle Hände voll zu tun haben. Durch die zentrale Abwicklung auf einer digitalen Plattform ist es jedoch möglich, die Komplexität zu verringern und den Prozess zu vereinfachen.

Congestion

In britischen Häfen ist mit weiteren Congestions zu rechnen, wodurch sich die Lieferzeiten für Waren von und nach UK verlängern dürften.

Außerdem hat eine harte Grenze zwischen Großbritannien und der EU Zollkontrollen in den Häfen zur Folge. Daher wird der Warentransport vom Schiff zum Lager mehr Zeit als bislang in Anspruch nehmen. Erschwert wird diese Congestion durch den aktuellen weltweiten Containermangel shortage.

„Selbst mit einem Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und der EU wird der administrative Aufwand bei der Zollabfertigung zunehmen. Dadurch erhöht sich die Komplexität in der Zollanmeldung, die britische Unternehmen für ihre Kunden in der EU vermutlich verringern wollen“, so Jamie Houlihan, Global Customs Lead bei Flexport. „Alternativ könnten Unternehmen in der EU stärker miteinander oder mit Partnern in Asien kooperieren- als mit britischen Unternehmen.“

Durch die Zusammenarbeit mit Partnern, die an eine zentrale digitale Plattform angeschlossen sind, können alle Beteiligten in Echtzeit auf Versanddaten zugreifen. Diese Transparenz erleichtert die Aufteilung der Sendung, beschleunigt die Prozesse und reduziert mögliche Kosten oder Verluste. Entscheidungen können sofort getroffen werden und der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten, während Mitbewerber möglicherweise im Chaos versinken.

Schnellere EU-Klassifizierungen

Automatisierung wird unerlässlich sein, um die zukünftigen Herausforderungen bei der Zollabwicklung zu bewältigen. Dies gilt insbesondere für wichtige Informationen wie Klassifizierungscodes, die Dokumenten und Zöllen zugrunde liegen.

Alle Mitgliedstaaten der EU haben einen gemeinsamen Außenzolltarif.[2] Auch Großbritannien, allerdings nur bis Januar. Auf der Plattform von Flexport lassen sich die EU-Klassifizierungen problemlos Waren in Handelsrechnungen zuordnen (allerdings ist Vorsicht geboten: bei der genauen Klassifizierung hilft jedoch ein Zollmakler). Insbesondere drei Faktoren können dazu beitragen, den Prozess zu beschleunigen:

  • Die Klassifizierungen richten sich nach den SKUs in der Produktübersicht.
  • Nicht klassifizierte Waren werden in der Sendungs-Queue nummeriert.
  • Die von einem Zoll-Agenten vorgenommenen Änderungen werden markiert.

Diese Funktionen erleichtern Zollfachleuten ihrer Arbeit deutlich- besonders angesichts der zunehmenden Aufgaben.

„Jetzt ist ein wichtiger Zeitpunkt gekommen, um bei der Validierung der internen Codes umsichtiger vorzugehen, weil die Genauigkeit unter der zunehmenden Anzahl von Zollerklärungen leiden kann“, erklärt Houlihan. „Selbst Unternehmen, die sich auf ihre Prozesse verlassen können, sollten alles daran setzen, um den Informationsfluss mit ihrem Zollagenten zu verbessern und die Genauigkeit und Konformität der Zollanmeldungen zu verbessern.“

Zollexpertise nutzen

Die Zusammenarbeit mit einem Zollmakler kann dafür sorgen, dass komplexe Zollerklärungen schnell, unkompliziert und richtig ausgefüllt werden. Da die erforderlichen Dokumente von der Klassifizierung der Waren, ihrem Ursprung und der Transportart abhängen, kann das Know-how eines Brokers von unschätzbarem Wert sein.

Langfristig gesehen kann dieses Wissen Unternehmen dabei helfen, die kommenden Änderungen in der Zollanmeldung zu meistern, und bietet ihnen zusätzlich die Möglichkeit, sich auf andere Themen zu konzentrieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Flexport Kunden bei der globalen Zollabwicklung und Zollabfertigung ihrer Waren helfen kann. Oder lassen Sie sich von einem unserer Zollexperten individuell beraten.

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