Feb. 26, 2020

Unkomplizierte Hilfe für Importeure: Neuer Trade Advisory Service mit Expertise zum Umgang mit Komplexität und Unsicherheiten

Tags: Customs
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Coronavirus Update: Supply Chain and Economic Updates

Seit dem Frühjahr 2018 unterliegen Unternehmen, die bestimmte Produkte in die USA importieren, erheblichen Zusatzzöllen auf ihre Importe. Der laufende Handelsstreit zwischen den USA und China hat Importeure besonders hart getroffen- auf viele importierte Waren wird ein zusätzlicher Zoll in Höhe von bis zu 25% fällig. Da teilweise Antidumpingzölle in Höhe von 1700 % erhoben werden, ist auch die Zahl der eingeleiteten Antidumping- und Ausgleichszolluntersuchungen gestiegen. Gleichzeitig hat die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP (Customs and Border Protection) ihre Bemühungen, die neuen Zölle umzusetzen, produkt- und branchenübergreifend verstärkt.

All diese Aktivitäten steigern die ohnehin schon vorhandene Komplexität für Importeure. Es gilt, ein Verfahren im Griff zu behalten, das erhebliches Fehler- und Strafpotenzial birgt. Aus diesem Grund haben wir bei Flexport unseren neuen Trade Advisory Service entwickelt. Importeure können sich mit einem Team von zuverlässigen Handelsberatern in Verbindung setzen, um sich den Weg durch die neuesten Verordnungen zu bahnen. Der Trade Advisory Service von Flexport unterstützen Importeure beim Beurteilen ihrer Möglichkeiten, beim Erkennen von Einsparpotenzial, beim Einführen effektiver Compliance-Programme sowie bei der besseren Vorbereitung auf unerwartete Veränderungen in der Supply Chain.

Anpassung an die neue Situation

„In den vergangenen Jahren haben sich nicht nur die Zoll- und Handelsbestimmungen verändert – auch die Durchsetzung hat im Vergleich zu den Vorjahren ein neues Niveau erreicht“, so Adam Dambrov, Director of Customs & Trade Advisory bei Flexport. Sonst selten angewandte, spezielle Handelsmaßnahmen wurden verstärkt wieder eingeführt und beeinflussen den Welthandel in beispiellosem Ausmaß. Die damit verbundenen Zölle kamen schneller und strikter als erwartet. Darauf waren viele Unternehmen nicht vorbereitet und hatten bisher die neuen Handelsbestimmungen nur begrenzt im Fokus.

Die zusätzliche Komplexität wirkt sich auch direkt auf die Rentabilität der Supply Chains aus, da Zollgebühren einen großen Teil der Gesamtkosten des Imports ausmachen. Adam Dambrov dazu: „Als wir einen Anstieg der HTS-Codes sahen, stellte Flexport fest, dass der Prozentsatz der Zölle, die auf US-Sendungen aus China erhoben wurden, im Durchschnitt um 84% angestieg“, sagt Dambrov.

Größere Unternehmen wären vielleicht in der Lage, einen Teil dieser Kosten aufzufangen, für kleine und mittelständische Unternehmen könnten dieser Kostenanstieg und die höhere Komplexität aber das Aus bedeuten. Vor diesem Hintergrund wurden die Flexport Trade Advisory Service entwickelt.“

Maßgeschneiderter und datengestützter Ansatz für Trade Advisory

Was den Trade Advisory Service von Flexport besonders macht, ist die Bereitstellung von Datenanalysen über dieselbe Plattform, mit der Flexport Kunden auch ihre Warensendungen verwalten und verfolgen. Die damit verbundenen Einblicke in Abläufe und Geschäftsanforderungen bilden die Basis für den individuellen Service der Flexport Handelsberater. „Mit technologiegestützten Datenanalysen können wir die Lieferkette bis zur SKU-Ebene betrachten“, erklärt Adam Dambrov. „So lassen sich Einsparpotenziale, Compliance-Risiken und andere Ineffizienzen oder auch Sonderfälle präziser identifizieren.“

Das Flexport Trade Advisory Services-Team bietet Beratungsdienste an, die von Angeboten zur Einhaltung von Handelsbestimmungen wie Zollklassifizierung, Zollbewertung und der Analyse des Herkunftslandes bis hin zu Kosteneinsparungsinitiativen wie Zollrückvergütung und Erstverkauf für den Export reichen. Wir arbeiten individuell mit Kunden zusammen, um ihre Ziele, Herausforderungen und Geschäftsfelder zu verstehen. Davon ausgehend sind wir in der Lage, maßgeschneiderte Empfehlungen zu geben. „Manchmal haben unsere Kunden bestimmte Vorstellungen und Ideen, die sie erkunden möchten, etwa im Zusammenhang mit Zollrückerstattungen“, berichtet Adam Dambrov, „häufig sind sie aber auch offen für neue Wege zur Optimierung ihres Geschäfts.“

Ganz gleich, ob ein Kunde vom Handelsstreit mit China betroffen ist, Zolluntersuchungen oder -strafen bewältigen muss oder einfach nach Möglichkeiten sucht, die Kosten zu senken und das Business zu optimieren- Flexport's Trade Advisory Service bietet tiefgreifende Einblicke und breit aufgestellte Ressourcen. Besonders profitieren können Unternehmen, in denen es keinen eigenen Trade Adviser gibt.

Derzeit wird der Trade Advisory Service nur in den USA angeboten. Im Laufe des Jahres ist eine Ausweitung des Angebots für Kanada, Europa und Asien geplant.

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