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Ports are going more digital to better handle container shipping in a post-Covid world.
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28.08.2020

Innovation und Digitalisierung: Mit diesen Veränderungen wappnen sich Häfen und Unternehmen für die Containerschifffahrt nach COVID-19

Innovation und Digitalisierung: Mit diesen Veränderungen wappnen sich Häfen und Unternehmen für die Containerschifffahrt nach COVID-19

Flexport Editorial Team

Die Auswirkungen des Coronavirus haben die gesamte Supply Chain betroffen, einschließlich der Häfen. Auf dem Weg zu einer neuen Normalität bemühen sich Carrier und Hafenbehörden, Prozesse zu vereinfachen, Technologien zu verbessern und sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten. Die Containerschifffahrt veranlasst Häfen aller Größen dazu, erneut in Optimierung zu investieren – für eine noch effektivere Infrastruktur nach COVID-19. Dies ist auch für viele Unternehmen ein gutes Beispiel, dem sie folgen sollten.

Automatisierung und Digitalisierung

Die Automatisierung von Prozessen gewinnt stetig an Bedeutung. . COVID-19 hat deutlich gemacht, dass ein Mangel an Systemen, die einen globalen Datenaustausch ermöglichen, das Krisenmanagement erschwert. Eine papiergestützte, analoge Lieferkette vom Schiff über den Hafen bis in das Hinterland wird heutigen Handelsanforderungen nicht gerecht.

Wie Lloyd‘s Loading List im Juni berichtete, forderte ein Zusammenschluss von zehn Häfen und Schifffahrtsverbänden der International Association of Ports and Harbors (IAPH) schnellstmöglich eine branchenweite Digitalisierung.

Die vorgeschlagene Lösung: eine flächendeckende Einführung von Port Community Systemen. Mit ihnen sollen mehrere Datenquellen auf einer sicheren Plattform verbunden werden, die für Carrier, Zoll, Spediteure, Hafenbehörden und andere Stakeholder zugänglich ist. Gegenwärtig verfügen nur 49 der 174 Mitgliedstaaten der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) über diesen Stand der Technik.

Unterdessen hat die Pandemie insbesondere den Einzelhandel erheblich getroffen und Hafenvolumina beeinträchtigt. Die ersten Veränderungen wurden im April durch eine Reihe von Blank Sailings verursacht, die zu extremen Kapazitätsengpässen führten.

Die Häfen mussten schnell reagieren und viele Betriebsprozesse anpassen, darunter die Stilllegung oder Schließung von Terminals, die Verkürzung der Zugangszeiten zu Containerdepots oder deren vollständige Schließung an bestimmten Tagen.

Gesteigerte Agilität dank digitaler Plattformen

Da Carrier die Budgets gekürzt haben, wurden einige Hafenanläufe zugunsten konsolidierter, günstigerer Routen reduziert oder ganz gestrichen. Durch Notbesatzungen und Schließungen werden die reibungslosen Lieferketten vieler Unternehmen durch signifikante Verzögerungen beeinträchtigt. In dem Fall müssen die Shipper die geschätzten Landed-Costs überprüfen, um den besten Mix aus größeren oder kleineren Häfen für die verschiedenen Verkehrsträger zu finden. Dies umfasst die Preise für den Transit im Inland, Zölle für den Umschlag und weitere Kosten. All diese Faktoren unterstreichen die Notwendigkeit der Einführung digitaler Technologien.

Unternehmen, die beim Supply Chain Management auf digitale Plattformen vertrauen, können manuelle Prozesse überholen. Bei der Verwaltung von Containertransporten bietet die mit der Technologie einhergehende Automatisierung den Vorteil von Echtzeitwarnungen und -kommunikation. Problemen durch unerwartete Ereignisse kann so vorgebeugt werden. Zusätzlich wird ein proaktiver Ansatz durch den Abruf und Vergleich von historischen und minutengenauen Daten, einschließlich Landed Costs, ermöglicht. Dies führt langfristig zu gesteigerter Agilität und Resilienz.

Aufgrund der Pandemie wechselten viele Unternehmen ins Homeoffice. Mit einer Systemverfügbarkeit von mehr als 99,9 % konnte unsere webbasierte Plattform für den globalen Handel unseren Usern helfen, Sendungen von zu Hause aus abzuwickeln.

In einer Zeit, in der Häfen und Schifffahrtsverbände von der IAPH zur Digitalisierung ermutigt werden, führt unsere digitale Plattform ganze Lieferkettenabläufe zusammen. Mit dem Ziel, globalen Handel einfacher zu gestalten, verbindet die Plattform Tausende von Logistikexperten. Das Ergebnis: team- und kontinentübergreifende Zusammenarbeit in Echtzeit, die das Risiko für Verzögerungen und zusätzliche Gebühren senkt.

In einer Zeit, in der Unternehmen mit den Folgen von COVID-19 – einschließlich Unsicherheiten und einer geschwächten Weltwirtschaft – zu kämpfen haben, ist Agilität in ihren operativen Abläufen von besonderer Bedeutung . Der Schlüssel dazu ist Technologie.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihren Frachtversand mit unserer digitalen Plattform effizienter und effektiver gestalten können oder lassen Sie sich direkt von einem unserer Experten beraten.

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