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16.07.2020

E-Commerce auf der Überholspur: Wie Sie Ihre Supply Chain an die neuen Anforderungen anpassen

E-Commerce auf der Überholspur: Wie Sie Ihre Supply Chain an die neuen Anforderungen anpassen

Flexport Editorial Team

Mehr als zehn große Einzelhändler mussten in diesem Jahr bereits Insolvenz anmelden, unter ihnen Neiman Marcus, J Crew, Pier 1 Imports, JC Penny und Tuesday Morning. Die Coronakrise hat zahlreiche Geschäfte völlig leer gefegt; inzwischen sind so viele Kunden in den Online-Handel abgewandert, dass der E-Commerce für Einzelhändler in vielen Bereichen mittlerweile zum wichtigsten Schauplatz geworden ist. Jenseits der üblichen Probleme im Einzelhandel steht der elektronische Handel nun zunehmend im Fokus der Erwartungen – und bringt damit auch verschiedene neue Herausforderungen mit sich, vor allem für die Lagerhaltung.

Die Auswirkungen dieser entscheidenden Verschiebung auf die Lieferketten sind tiefgreifend. Vor Kurzem erst hatte unser Chief Economist interne sowie externe Branchenführer zu einem Webinar eingeladen, in dem diskutiert wurde, wie Unternehmen ihre Logistik an diese neue Realität im Einzelhandel anpassen sollten.

Bei diesem Webinar kamen ganz verschiedene Aspekte zur Sprache, die sich im Wesentlichen auf diese fünf Herausforderungen konzentrierten:

  1. Auswirkungen von COVID-19 auf den traditionellen Einzelhandel
  2. Veränderungen im Bereich E-Commerce
  3. Bedeutung flexibler Transportarten und -preise
  4. Verbindung zwischen sorgfältiger Bestandsaufnahme und Curbside Pickups
  5. Anpassung der Supply Chains an wachsenden E-Commerce

Eine der Umfragen während des Webinars ergab, dass die Lagerhaltung im Bereich des Online-Handels als größte Herausforderung empfunden wird – was kaum überraschen dürfte, vergleicht man den Aufwand, wenige Paletten an einen großen Einzelhandelsmarkt zu schicken damit, 1500 Einheiten direkt an Kunden zu liefern. Ausgehende B2C-Sendungen erfordern exakt geplante Abläufe mit Paketscheinen, Verpackungen und einer sorgfältig choreographierten Weitergabe an Paketdienstleister. Und das zusätzlich zu den erforderlichen Arbeiten im Lager und einem hochentwickelten Prognosesystem, um unnötige Stillstandszeiten für die Beschäftigten zu vermeiden.

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Der Standort der Warenlager ist für viele ebenfalls ein maßgeblicher Aspekt. Wenn Waren überwiegend durch große Einzelhändler vertrieben werden, lohnt es sich, die zusätzlichen Kosten für Räumlichkeiten in teuren Immobilien in der Nähe wichtiger Verkaufsgebiete wie München oder Berlin aufzubringen. Wenn Ihre Sendungen aber an unterschiedliche Zielgebiete versendet werden, stellen sich die Anforderungen an die Logistik anders dar. Dann stellt sich die Frage, ob Unternehmen ihre Lager in gut angebundene, ländliche und damit mit niedrigeren Lagerkosten verbundene Regionen verlegen sollten? Und was können Unternehmen tun, um präzisere Prognosen zu treffen und Kundenerwartungen besser zu verstehen? Unternehmen sollten abwägen, ob sich eine Lieferung innerhalb von zwei Tagen für ihre Kunden und ihr Geschäft wirklich lohnt, bevor sie in die Beschleunigung der Abläufe investieren.

Ein Verständnis für das Potenzial des E-Commerce und die verschiedenen Anforderungen, die sich aus dem Online-B2C-Verkauf für die Lieferkette eines Unternehmens ergeben, ist dabei unerlässlich. Unternehmen, die jetzt Antworten auf diese Fragen finden, könnten dauerhaft profitieren, wenn das neue Online-Kaufverhalten, welches durch die Pandemie ausgelöst wurde, auch für sie zur neuen Normalität wird.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Aufzeichnung unseres E-Commerce Webinars oder wenden Sie sich hier direkt an unsere Experten.

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