24.11.2020

E-Commerce boomt weiter- Verlieren Black Friday und Cyber Monday damit an Bedeutung?

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Durch den aktuellen Schub im Importgeschäft scheinen die Frachtmengen für dieses Weihnachtsgeschäft, das Volumen aus dem vergangenen Jahr noch einmal deutlich zu übertreffen. Ob das Shopping-Verhalten damit Schritt hält, bleibt allerdings abzuwarten. Da COVID-19 eine verheerende Wirkung auf die 2020 Ergebnisse hat, ist der starke Anstieg für viele Unternehmen kurz vor Black Friday und Cyber Monday eher ein Sicherheitsnetz als eine sichere Wette.

Der elektronische Handel dominiert den Einzelhandel aktuell deutlich und Unternehmen müssen auf alles vorbereitet sein. Nachfolgend einige Punkte, die es in dieser Weihnachtssaison zu beachten gilt.

Allokation der Warenbestände

In den langen Wochen der Ausgangsbeschränkungen, haben sich viele Verbraucher dem E-Commerce zugewandt. Einzelhändler kämpfen jetzt- während der Hauptsaison- darum, ihre Lager und Bestände wieder aufzufüllen.

Eine Zeit lang glich dieses Unterfangen einem Ratespiel: Wie viel würden die Verbraucher kaufen? Im E-Commerce hingegen sind größere Warenbestände erforderlich als im stationären Einzelhandel, hinzu kommen noch Lagerkosten für diese Bestände. Aber auch der stationäre Handel braucht volle Regale. Diese Kombination ist ein großer Balanceakt mit vielen Risiken.

In Europa sind derzeit ganze Länder im Lockdown; während in den USA nach wie vor nur Social Distancing empfohlen wird. Vor diesem Hintergrund wird der E-Commerce 2020 wahrscheinlich mit höheren Umsätzen abschließen.

Lieferengpässe

Infolge des eiligen Orderns der Waren spitzt sich die Verfügbarkeit von Versandcontainern weiter zu- dies wiederum gefährdet die pünktliche Warenlieferungen- einige sprechen bereits von einem "Shipageddon" in Anlehnung an das Armageddon.

Aktuell gelingt es den Carriern nicht, die Container schnell genug zurück nach Asien zu bringen. Um dennoch vor den Feiertagen mehr Waren gen Westen zu transportieren, kommen die Boxen in einigen Fällen leer zurück. Exporteure haben kaum eine Handhabe dagegen.

Darüber hinaus stellte die US National Retail Federation fest, dass Gelder, die sonst für Reisen ausgegeben worden wäre, jetzt ins Online-Shopping fliesen.

Die Kombination aus hoher Nachfrage und reduzierten Beständen befeuert das Risiko für Lieferengpässe weiter. Beliebte Waren in diesem Jahr sind beispielsweise Outdoor-Ausrüstung, Trainings- und Haushaltsgeräte sowie andere Produkte, die unter Einhaltung der Abstandsregeln nutzbar sind. Gefragte Spielzeug- und Elektronikartikel, die sich im Normalfall schnell verkaufen, könnten schon zu Saisonbeginn vergriffen sein.

Auf dem digitalen Gipfel von Flexport, FORWARD20, diskutierten Experten über die Bedeutung der Redundanz in der Lieferkette. Dadurch erhalten Unternehmen mehrere Ressourcen, wenn das Gesamtangebot niedrig, die Nachfrage hoch oder die Versandkapazitäten knapp sind. Ein weiterer wichtiger Punkt: Gestalten Sie die Nachfrage, indem Sie ähnliche oder alternative Produkte auf Lager halten und vermeiden Sie so verpasste Verkaufschancen.

Längeres Nachfrage-Hoch

Inmitten der diesjährigen Volatilität könnten Unternehmen eine Verlagerung weg von großen Shoppingtagen wie Black Friday und Cyber Monday feststellen. Diese Tage sind immer noch von großer Bedeutung, doch seit 2018 ist der Super Saturday der umsatzstärkste Einkaufstag des Jahres. Im vergangenen Jahr verkaufte der Einzelhandel in den USA am Super Saturday, dem letzten Samstag vor Weihnachten, Waren im Wert von 34,4 Milliarden US-Dollar. Der höchste Umsatz in der Geschichte des US-Einzelhandels.

Dieses Jahr warten die Verbraucher mit ihrem Einkauf vielleicht nicht bis zum 19. Dezember, dennoch: Die Umsätze in der Thanksgiving-Woche, in die auch der Black Friday fällt, sind nicht unbedingt geschäftsentscheidend.

Diese Tatsache können Unternehmen zu ihrem Vorteil nutzen. Einige steigen bei bestimmten Waren von Seefracht auf Luftfracht um oder investieren in Premium-Seefracht-Services, um Rollings auf Grund von Überbuchung zu vermeiden und eine pünktliche Lieferung zu gewährleisten.

Mit einer sicheren Strategie, die der anhaltenden Volatilität Rechnung trägt, ist es auch jetzt möglich, sich bietende Umsatzchance zu nutzen. Weitere Informationen und 5 einfache Schritte zum Supply-Chain-Management während der Hauptsaison und verbesserten Forecasting finden Sie in unserem E-Guide Oder wenden Sie sich bei Fragen direkt an unser Team.

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